Kursstart: 2. Oktober 2026

MOL.601_1UF Molekularbiologie Laborkurs II (2026)

Technische Universität Graz, Universität Graz
  • Jelena Spasic
  • Daniel Kracher
  • Jasmin Zuson
  • Andreas Zimmermann
  • Jelena Tadic

Wissenschaftliche Einordnung:

  • Biologie (106)
  • Industrielle Biotechnologie (209)
  • Medizinische Biotechnologie (304)

Kursstart: 2. Oktober 2026

MOL.601_1UF Molekularbiologie Laborkurs II (2026)

Technische Universität Graz, Universität Graz
  • Jelena Spasic
  • Daniel Kracher
  • Jasmin Zuson
  • Andreas Zimmermann
  • Jelena Tadic
  • Umfang: 6 Lektionen
  • Aufwand: 2 Stunden/Lektion
  • Kursstart: 2. Oktober 2026
  • Kursende: -
  • Status aktuell: Zukünftiger Kurs
  • Teilnehmende aktuell: 1
  • Lizenz: CC BY 4.0
  • Verfügbare Sprachen:
    • Deutsch ‎(de)‎
    • English ‎(en)‎
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Details zum Kurs

Allgemeines

Dieser iMooX-Kurs ist ein verpflichtender Vorbereitungskurs für die Molekularbiologischen Übungen II (MOL.601) im NAWI-Bachelorstudiengang Molekularbiologie, abgehalten an der Technischen Universität Graz oder der Universität Graz. 

Der Kurs bietet Einblicke in molekularbiologische und biochemische Techniken, die häufig in der Forschung eingesetzt werden. In sechs Lektionen erwerben die Teilnehmer*innen fundiertes theoretisches Wissen über Methoden des Klonierens von Genen, mit Schwerpunkt auf der weit verbreiteten „Gibson Assembly“-Technik und phagenbasiertem Gentransfer. Außerdem erhalten sie Einblicke in die Prinzipien der rekombinanten Proteinexpression und Proteinaufreinigung, sowie der RNA- und Proteinanalytik. Die Teilnehmenden erlangen sowohl theoretisches Wissen als auch Einblicke in praktische Anwendungen, sodass sie am Ende des Kurses in der Lage sind, Experimente zu entwerfen und zu interpretieren. 

Kursinhalt

Thema 1: Klonieren von DNA mit der Gibson Assembly Methode und Primer-Design (Lektionen 1 und 2) 

Thema 2: Analyse der Genexpression (Lektionen 3 und 4)

Thema 3: Gentechnik mit Bakteriophagen (Lektion 5)

Thema 4: Proteinaufreinigung (Lektion 6)

Lernziele

Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmenden in der Lage: 

1. Die grundlegenden Prinzipien der „Gibson Assembly“-Methode für das Klonieren von Genen zu verstehen und zu erklären. Sie werden Primer designen und einen experimentellen Workflow konzipieren können. 

2. Kritische Schritte bei der rekombinanten Proteinsynthese zu identifizieren und zu optimieren. 

3. Zu lernen, wie die Gen- und Proteinexpression auf RNA- und Proteinebene verfolgt und quantifiziert werden kann.

4. Die Prinzipien der Proteinaffinitätschromatographie zu erklären und Aussagen über den Erfolg der Aufreinigung zu treffen.

5. Wissen über die Nutzung von Bakteriophagen als alternatives Werkzeug für das genetische Engineering anzuwenden. 

6. Standardexperimente der Molekularbiologie zu entwerfen und deren Ergebnisse zu interpretieren. 

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse in Molekularbiologie und Biochemie werden erwartet. Fortgeschrittene Kenntnisse in Molekularbiologie auf Bachelor-Niveau sind empfehlenswert.

Kursablauf

Der MOOC ist in sechs Lektionen unterteilt, die gleichzeitig freigeschaltet werden. Jede Lektion enthält mehrere Vorlesungsvideos, begleitende Transkripte und gelegentlich zusätzliche Bonusmaterialien. Jede Lerneinheit beinhaltet ein Quiz, das erfolgreich abgeschlossen werden muss, um das Zertifikat zu erhalten.

Zertifikat

Für die aktive Teilnahme am Kurs erfolgt bei Abschluss die Ausstellung einer automatisierten Teilnahmebestätigung, welche Ihren Namen, den Kursnamen und die abgeschlossenen Lektionen beinhaltet. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich nur um eine Bestätigung handelt, die aussagt, dass Sie zumindest 75% der gestellten Selbstüberprüfungsfragen richtig beantwortet haben.

Lizenz

Dieses Werk von Daniel Kracher, Jelena Spasic, Jasmin Zuson, Andreas Zimmermann und Jelena Tadic ist lizenziert unter CC BY 4.0.

Kursleitung

Jelena Spasic

Jelena Spasic beschäftigt sich leidenschaftlich mit der Biokatalyse mit verschiedenen mikrobiellen Wirten. Mit ihrer Expertise in der Arbeit mit E. coli, Cyanobakterien und Streptomyces in der Ganzzell-Biokatalyse hat sie 9 begutachtete Arbeiten veröffentlicht, die innovative mikrobielle Anwendungen in der molekularen Biotechnologie erforschen. Sie promovierte in einem Doppeldiplomstudiengang zwischen der Universität Porto und der Technischen Universität Graz, bevor sie nach Graz wechselte, wo sie derzeit als Universitätsassistentin tätig ist. Zurzeit erforscht sie Strategien der nächsten Generation für Zell- und Protein-Engineering zur Verbesserung der Biokatalyse.

Daniel Kracher

Daniel Kracher hat eine große Leidenschaft für Enzyme. Er ist Co-Autor von mehr als 40 Arbeiten, die sich mit den Mechanismen und Anwendungen dieser faszinierenden Biokatalysatoren befassen. Er promovierte in Biochemie an der BOKU Wien, bevor er nach Manchester (UK) ging, um seine Expertise in Proteindynamik zu vertiefen. Seit 2020 ist er als Universitätsassistent an der TU Graz tätig und leitet eine Nachwuchsgruppe, die sich mit Redox-Enzymen und Protein-Engineering beschäftigt

Jasmin Zuson

Jamin Zuson, ist eine junge Forscherin und leidenschaftliche Lehrerin. Nach den Abschluss ihres Masterstudiums an der TU Graz verfolgt sie nun ihr Doktoratsstudium, wo sie fortschrittliche Protein Engineering-Techniken und Next Generation-Sequenzierung zur Optimierung und Entwicklung von Enzymen einsetzt.

Andreas Zimmermann

Andreas Zimmermann ist seit 10 Jahren in der Lehre tätig und nutzt molekularbiologische Methoden intensiv in seiner Forschung zu den molekularen Grundlagen des Alterns. Er promovierte im Fach Molekulare Mikrobiologie und nach Forschungsstationen an der Freien Universität Berlin (DE) und dem Champalimaud Centre Lissabon (PT) ist er jetzt Senior Scientist am Institut für Molekulare Biowissenschaften and der Universität Graz.

Jelena Tadic

Jelena Tadic ist Molekularbiologin mit dem Forschungsschwerpunkt Schlaf und Neurobiologie. Ihre Forschungskarriere führte sie vom Queensland Brain Institute (AU) in Brisbane bis zur Universität Oxford (UK) und derzeit leitet sie leitet ein FWF-Projekt zum Thema nicht-invasives Schlafmonitoring am Institut für Molekulare Biowissenschaften an der Universität Graz. Innovative Lehre ist ihr ein großes Anliegen um Studierende für die Forschung zu begeistern.

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