MOL.601_1UF Molekularbiologie Laborkurs II
Kursstart: 3. März 2025
MOL.601_1UF Molekularbiologie Laborkurs II
Jelena Spasic, Daniel Kracher, Jasmin Zuson
Wissenschaftliche Einordnung:
Kursstart: 3. März 2025
MOL.601_1UF Molekularbiologie Laborkurs II
Jelena Spasic, Daniel Kracher, Jasmin Zuson
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Umfang: 5 Lektionen
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Aufwand: 2 Stunden/Woche
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Teilnehmende aktuell: 165
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Lizenz: CC BY 4.0
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Kursstart: 3. März 2025
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Kursende: -
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Status aktuell: Laufender Kurs
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Verfügbare Sprachen:
Details zum Kurs
Allgemeine Informationen zum Kurs
Dieser iMooX-Kurs ist ein verpflichtender Vorbereitungskurs für die Molekularbiologischen Übungen II (MOL.601) im NAWI-Bachelorstudiengang Molekularbiologie, abgehalten an der Technischen Universität Graz.
Der Kurs bietet Einblicke in molekularbiologische und biochemische Techniken, die häufig in der Forschung eingesetzt werden. In fünf Lektionen erwerben die Teilnehmer*innen fundiertes theoretisches Wissen über Methoden des Klonierens von Genen, mit Schwerpunkt auf der weit verbreiteten „Gibson Assembly“-Technik und phagenbasiertem Gentransfer. Außerdem erhalten sie Einblicke in die Prinzipien der rekombinanten Proteinexpression sowie der RNA- und Proteinanalytik. Die Teilnehmenden erlangen sowohl theoretisches Wissen als auch Einblicke in praktische Anwendungen, sodass sie am Ende des Kurses in der Lage sind, Experimente zu entwerfen und zu interpretieren.
Kursinhalt
Thema 1: Klonieren von DNA mit der Gibson Assembly Methode und Primer-Design (Lektionen 1 und 2)
Thema 2: Analyse der Genexpression (Lektionen 3 und 4)
Thema 3: Gentechnik mit Bakteriophagen (Lektion 5)
Lernziele
Nach Abschluss des Kurses sind die Teilnehmenden in der Lage:
1. Die grundlegenden Prinzipien der „Gibson Assembly“-Methode für das Klonieren von Genen zu verstehen und zu erklären. Sie werden Primer designen und einen experimentellen Workflow konzipieren können.
2. Kritische Schritte bei der rekombinanten Proteinsynthese zu identifizieren und zu optimieren.
3. Zu lernen, wie die Gen- und Proteinexpression auf RNA- und Proteinebene verfolgt und quantifiziert werden kann.
4. Wissen über die Nutzung von Bakteriophagen als alternatives Werkzeug für das genetische Engineering anzuwenden.
5. Standardexperimente der Molekularbiologie zu entwerfen und deren Ergebnisse zu interpretieren.
Vorkenntnisse
Grundkenntnisse in Molekularbiologie und Biochemie werden erwartet. Fortgeschrittene Kenntnisse in Molekularbiologie auf Bachelor-Niveau sind empfehlenswert.
Kursablauf
Der MOOC ist in fünf Lektionen unterteilt, die gleichzeitig freigeschaltet werden. Jede Lektion enthält mehrere Vorlesungsvideos, begleitende Transkripte und gelegentlich zusätzliche Bonusmaterialien. Jede Lerneinheit beinhaltet ein Quiz, das erfolgreich abgeschlossen werden muss, um das Zertifikat zu erhalten.
Zertifikat
Lizenz
Kursleitung

Jelena Spasic, Daniel Kracher, Jasmin Zuson
Jelena Spasic beschäftigt sich leidenschaftlich mit der Biokatalyse mit verschiedenen mikrobiellen Wirten. Mit ihrer Expertise in der Arbeit mit E. coli, Cyanobakterien und Streptomyces in der Ganzzell-Biokatalyse hat sie 9 begutachtete Arbeiten veröffentlicht, die innovative mikrobielle Anwendungen in der molekularen Biotechnologie erforschen. Sie promovierte in einem Doppeldiplomstudiengang zwischen der Universität Porto und der Technischen Universität Graz, bevor sie nach Graz wechselte, wo sie derzeit als Universitätsassistentin tätig ist. Zurzeit erforscht sie Strategien der nächsten Generation für Zell- und Protein-Engineering zur Verbesserung der Biokatalyse.
Daniel Kracher hat eine große Leidenschaft für Enzyme. Er ist Co-Autor von mehr als 40 Arbeiten, die sich mit den Mechanismen und Anwendungen dieser faszinierenden Biokatalysatoren befassen. Er promovierte in Biochemie an der BOKU Wien, bevor er nach Manchester (UK) ging, um seine Expertise in Proteindynamik zu vertiefen. Seit 2020 ist er als Universitätsassistent an der TU Graz tätig und leitet eine Nachwuchsgruppe, die sich mit Redox-Enzymen und Protein-Engineering beschäftigt.
Jamin Zuson, ist eine junge Forscherin und leidenschaftliche Lehrerin. Nach den Abschluss ihres Masterstudiums an der TU Graz verfolgt sie nun ihr Doktoratsstudium, wo sie fortschrittliche Protein Engineering-Techniken und Next Generation-Sequenzierung zur Optimierung und Entwicklung von Enzymen einsetzt.
Partner:innen
