Calliope mini - Im Auftrag der digitalen Grundbildung

  • kostenlos
 € 0,- für alle
  • Startdatum27.05.2019
  • verfügbar bisUnbegrenzt
  • 7 Woche(n)2 Stunde(n)/Woche
  • Maria Grandl & Katharina Hohla
  • Creative CommonsLizenz CC BY-NC ND

Kursinhalt

Der Calliope mini ist eine stermförmige Platine, die speziell für Kinder ab der 3. Klasse Volksschule entwickelt wurde. Mit dem Calliope mini soll ein spielerischer Zugang zu neuen Technologien geschaffen und ein niederschwelliger Einstieg in die Programmierung ermöglicht werden. Wie auch Kalliope, die namensgebende Muse der Wissenschaft, Philosophie und epischen Dichtung, soll auch der Calliope mini zu neuen Ideen, die Hardware und Software auf kreative Weise verbinden, inspirieren. Der Calliope mini reiht sich somit in die Palette von Platinen, die einen vielfältigen Einsatz im Schulunterricht erlauben, ein. Neben BBC micro:bit, Oxo Card, Arduino & Co ermöglicht auch der Calliope mini das sogenannte Physical Computing und gilt daher als ideales Tool für Making-Aktivitäten. Die Entwicklung von Software zur Steuerung der Hardware ist dabei ein zentrales Thema. Probleme müssen dabei so betrachtet werden, dass sie von einem informationsverarbeitenden System gelöst werden können - Computational Thinking eben. Dies ist eines der insgesamt acht Kompetenzfelder im Rahmen der Digitalen Grundbildung, eine seit dem Schuljahr 2018/19 in Österreich eingeführte verbindliche Übung in der Sekundarstufe 1. Laut Lehrplan sollen Schülerinnen und Schüler lernen, mit Algorithmen zu arbeiten und Programmiersprachen kreativ zu nutzen - also Anweisungen auszuführen und zu formulieren, um bestimmte Problemstellungen lösen zu können. 

Viele Lehrerinnen und Lehrer stehen nun vor der Aufgabe, die (fachfremden) Inhalte des Lehrplans (insbesondere Inhalte im Zusammenhang mit dem Kompetenzfeld Computational Thinking) in ihrem Fachunterricht zu integrieren.  Um Sie bei dieser Aufgabe zu unterstützen, haben wir sogenannte "Werkstattbeispiele" entwickelt,  die in Verbindung mit dem Calliope mini im Schulunterricht umgesetzt werden können. Im MOOC werden diese Werkstattbeispiele auch vorgestellt. 

Im Laufe von 7 Wochen lernen Sie den Calliope mini ganz genau kennen. Wir zeigen Ihnen auch Schritt für Schritt, wie Sie diesen mit einer visuellen Programmiersprache programmieren können. Viele Videos im MOOC wurden für Schülerinnen und Schüler konzipiert und können in weiterer Folge direkt im Unterricht eingesetzt werden.


Lernziele

Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer sind in der Lage

  • die Begriffe Programmieren, Programmiersprache, Algorithmus und Entwicklungsumgebung zu erklären.
  • Programme für den Calliope mini (oder für eine vergleichbare Platine)  mit einer blockbasierten Programmiersprache zu schreiben.
  • grundlegende Konzepte der Programmierung (z.B. bedingte Anweisungen, Schleifen, Variablen) zu erklären und einzusetzen.
  • die Werkstattbeispiele für den Calliope mini in ihrem Unterricht zu verwenden.
  • die Werkstattbeispiele für ihre Unterrichtsgegenstände passend zu adaptieren.
  • neue Ideen für den fächerintegrativen Einsatz des Calliope mini (oder einer vergleichbaren Platine) zu entwickeln.

Vorkenntnisse

Grundlagen der Pädagogik und Didaktik werden vorausgesetzt. 

Es werden keine Programmierkenntnisse vorausgesetzt, da der Kurs Anfängerinnen und Anfänger in die Thematik einführt.

Kursablauf

Der Kurs besteht aus 7 Lektionen. Die einzelnen Lektionen beinhalten:

  • einführende Videos und zusätzliche Materialien als Input
  • Übungen und Aufgaben zur praktischen Anwendung und Vertiefung
  • Quiz zur Selbstkontrolle des erworbenen Wissens und des Verständnisses der einzelnen Konzepte

Teilnahmebestätigung

Für die aktive Teilnahme am Kurs erfolgt bei Abschluss die Ausstellung einer automatisierten Teilnahmebestätigung, welche Ihren Benutzernamen, den Kursnamen, die Kursdauer und den Aufwand beinhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich nur um eine Bestätigung handelt, die aussagt, dass die Benutzerin oder der Benutzer zumindest 75% der gestellten Selbstüberprüfungsfragen richtig beantwortet hat.

Lizenz

Dieses Werk ist lizenziert unter einer CC - nicht kommerziell - keine Bearbeitung

Maria Grandl & Katharina Hohla

Mag. Maria Grandl ist tätig am Institut für Interactive Systems and Data Science an der Technischen Universität Graz und dissertiert zum Thema Informatische Grundbildung und Maker Education.

Mag. Katharina Hohla studierte Lehramt für die Unterrichtsfächer Italienisch an der Karl-Franzens-Universität und Informatik und Informatikmanagement an der Technischen Universität Graz. Nun ist sie an der Organisationseinheit TU Graz Lehr- und Lerntechnologien tätig.