Learning to Code: Programmieren mit Pocket Code

  • kostenlos
 € 0,- für alle
  • Startdatum02.10.2017
  • 5 Woche(n)3 Stunde(n)/Woche
  • Maria Grandl, Martin Ebner, Wolfgang ...
  • Creative CommonsLizenz cc

Kursinhalt

Bezüglich Programmieren bestehen viele Vorurteile und Ängste. Mithilfe von Pocket Code sollen vor allem Kinder erste Erfahrungen mit dem Programmieren sammeln. Durch eine einfache und visuelle Benutzeroberfläche wird eine spielerische Umsetzung eigener Ideen ermöglicht.

Der Kurs richtet sich somit sowohl an Kinder und Jugendliche (Altersgruppe 10-14 Jahre), als auch an Lehrerinnen und Lehrer aller Unterrichtsfächer und hat als Hauptinhalt das Erstellen eigener Spiele, interaktiver Animationen sowie Apps mithilfe von Pocket Code. Primär werden dabei Struktur und Funktionsweise der App vorgestellt, im Hintergrund werden „Computational Thinking”-Konzepte erarbeitet wie zum Beispiel: Konditionale, Variablen, Events oder Parellelismus. Dabei ist es den Kindern überlassen ob sie die den Kurs selbsständig oder gemeinsam mit ihren Eltern machen.

Lernziele

Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer sind in der Lage ihre eigenen kreativen Ideen mithilfe von Pocket umzusetzen. Dazu gehören unter anderen folgende Ziele:

  • Ich kann mit Objekten umgehen
  • Ich kann mit den verschiedenen Blöcken von Pocket Code arbeiten
  • Ich kann Probleme mithilfe von Pocket Code lösen
  • Ich kann ein eigenes Programm erstellen und dieses als App speichern
  • Ich kann ein anderes Programm herunterladen und verändern

Vorkenntnisse

Es sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig, da es sich um einen Kurs für Anfängerinnen und Anfänger handelt.

Kursablauf

Der Kurs gliedert sich in 6 Einheiten. In jeder Einheit wird es Videos mit theoretischem Inhalt geben, welche die grundlegenden Funktionen sowie Tipps und Tricks von Pocket Code erläutern. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem eigenen Auseinandersetzten mit Pocket Code. Dazu werden unterschiedliche Aufgaben gestellt, welche individuell bearbeitet und gelöst werden sollen. Zusätzlich zu den erscheinenden Videos gibt es „Pocket Karten”, welche einen Einblick in die Funktionsweise der verschiedenen Blöcke geben und somit als weitere Hilfe genutzt werden können.

Teilnahmebestätigung

Für die aktive Teilnahme am Kurs erfolgt bei Abschluss die Ausstellung einer automatisierten Teilnahmebestätigung, welche Ihren Benutzernamen, den Kursnamen, die Kursdauer und den Aufwand beinhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich nur um eine Bestätigung handelt, die aussagt, dass die Benutzerin oder der Benutzer zumindest 75% der gestellten Selbstüberprüfungsfragen richtig beantwortet hat.

Lizenz

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Lizenz.

Maria Grandl, Martin Ebner, Wolfgang Slany, Stefan Janisch

Maria Grandl, Martin Ebner, Wolfgang Slany, Stefan Janisch

Maria Grandl ist tätig am Institut für Interactive Systems and Data Science und promoviert zum Thema informatische Grundbildung.

Im Rahmen ihres Lehramtsstudium hat sie verschiedene Coding-Workshops mit Pocket Code, u.a. in Zusammenarbeit mit der "KinderUni" Graz und dem "Alpbach Learning Programme", abgehalten und war als Betreuerin für die "CoMaed"-Kurse für Mädchen ab 10 Jahren an der TU Graz tätig.

Stefan Janisch hat den Master in Sportwissenschaft und absolviert derzeit sein Diplomstudium Informatik und Sport Lehramt auf der TU Graz bzw. KFU Graz.

Im Rahmen des CS4HS (Computer Science for Highschool) Projektes von Google hat er sich intensiv mit Pocket Code und dessen Einsatz als leicht zu lernende Programmiersprache beschäftigt. Dabei sind unter anderem zahlreiche Lehr- und Lernmaterialen entstanden.

Prof. Wolfgang Slany ist tätig am Institut für Softwaretechnologie an der Technischen Universität Graz und dort für die Entwicklung des Pocket Code seit vielen Jahren verantwortlich. Im Rahmen des Projekt Catrobat wird die visuelle Programmiersprache für sämtliche Zielgruppen entwickelt. In einem Interview erklärt er warum er sich diesem Projekt widmet: https://www.youtube.com/watch?v=Cz0Tg7TSzLg

Priv.-Doz. Martin Ebner leitet die Organisationseinheit Lehr- und Lerntechnologien an der Technischen Universität Graz und zeichnet sich für alle E-Learning Belange der Universität verantwortlich. Als Bildungsinformatiker ist das Thema Making mit Kindern und Jugendlichen ein wichtiges Thema für ihn. Mehr können Sie auf seinem Weblog nachlesen: http://elearningblog.tugraz.at